Schönbächler Theres – Archivseite zur Abstimmungskampagne vom 24. September 2017 https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch Thu, 14 Sep 2017 09:33:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.8 Nochmaliger Aufruf an alle Frauen https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/nochmaliger-aufruf-an-alle-frauen/ https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/nochmaliger-aufruf-an-alle-frauen/#respond Thu, 14 Sep 2017 09:26:46 +0000 http://kulturabbau-nein.ch/?p=3014 Liebe Schwyzer Frauen

jede Stimme zählt. “In einem Staat, wo das Geld alles ist, ist die Tugend nichts“, genauso schamlos kommen die beiden kantonalen Abstimmungsvorlagen daher. Entgegen der Meinung der FDP Parteipräsidentin ist es uns Frauen nicht egal aus welcher Kasse die überregionalen Kultureinrichtungen künftig finanziert werden. Die 15 Millionen! im Lotteriefonds sind dank dem Kulturlastenvertrag für die Bereiche Sport, Kultur und Sozialer Wohlfahrt bestimmt. Sie sind somit auf dem Buckel all Jener erwirtschaftet, die regelmässig, pflichtbewusst riesige Pensen an vorbildlicher Freiwilligenarbeit in diesen Gesellschaftsbereichen erbringen. Leistungen die ohne das Mitwirken von uns Frauen schlicht nicht getätigt werden könnten und uns alle bis ans Limit fordern. Es braucht schon ein beträchtliches Mass an Borniertheit diese Gelder nun quasi durch die Hintertüre der leeren Staatskasse zu zuführen. Dabei ist es müssig Frau Parteipräsidentin über den Wert der Kultur zu lamentieren. Der reiche Kanton Schwyz steht punkto Kulturförderung fast an letzter Stelle, foutiert sich darum überregionale Kultureinrichtungen zu unterstützen, bezahlt null Franken an die regionalen Musikschulen, Kulturräume oder geeignete Lokalitäten sind rar und grossmehrheitlich für jegliche Art der Benützung kostenpflichtig. Es versteht sich von selbst, dass da jede gesicherte Hilfe und Unterstützung Gold wert ist. Kultur ist Bildung und somit Staatsauftrag, genauso wie die Fürsorge für Bedürftige auch!

Unsere Regierung verdient keinen Blankoscheck zum Zugriff auf die Gelder aus dem Lotteriefonds. Sie handelt weder verantwortungsvoll noch ist sie glaubwürdig. Sie hat es geschafft innert kürzester Zeit fast das gesamte Staatsvermögen zu verschleudern ohne nennenswerten Gewinn für die Bevölkerung. Mit dem NFA entgehen dem Kanton Millionenbeträge zu Lasten Aller. Trotzdem scheut man sich die eigentlichen steuerprivilegierten Verursacher zur Kasse zu bitten. Nun, als der Weisheit letzter Schluss sollen jetzt die Vereinskassen von Kultur und Sport und den sozialen Organisationen geplündert werden; Gelder die der Entwicklung, der Gesundheit und dem Wohle von Klein und Gross, Jung und Alt zu Gute kommen. Jetzt reicht’s!

Liebe Schwyzer Frauen, zusammen mit Allen die sich unermüdlich für eine lebendige und wertvolle Dorfkultur und echten Gemeinschaftssinn einsetzen sagen wir entschieden NEIN zum miesen Kulturabbau im reichen Kanton Schwyz. Wir sagen ebenfalls klar NEIN zur Gesetzesaufhebung für die Wohnbauförderung, damit auch den Schwächsten in unserer Gesellschaft ein selbstbestimmtes Leben in Würde möglich ist.

Schönbächler Theres Siebnen / Mitglied Blasorchester Siebnen & Frauengemeinschaft Siebnen.

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Dringender Aufruf an alle Schwyzer Frauen https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/dringender-aufruf-an-alle-schwyzer-frauen/ https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/dringender-aufruf-an-alle-schwyzer-frauen/#respond Mon, 04 Sep 2017 08:00:08 +0000 http://kulturabbau-nein.ch/?p=2982 Liebe Schwyzer Frauen

wir sind aufgerufen über die Kündigung des Kulturlastenausgleichs abzustimmen. Der Eindruck, es gehe hier lediglich um ein bisschen (elitäre)Kultur und welche Kasse diese leidigen Kosten künftig finanzieren soll, greift zu kurz. Fakt ist, der reiche Kanton Schwyz foutiert sich drum seinen Pflichtteil an die Zentrumslasten der Städte Zürich und Luzern zu leisten. Ignoriert dabei die Wichtigkeit dieser überregionalen Kultureinrichtungen für Schwyzer Studierende in der Sparte Kunst, Musik und Theater. Das ist der eine Punkt. Der zweite; einer leeren Staatskasse steht ein ordentlich gefüllter Kulturtopf gegenüber dank der Geldmittel aus dem Lotteriefonds. So simpel betrachtet versteht man warum die Regierung auf die Schnapsidee kommt, Gelder aus dem Lotteriefonds künftig dem Staatshaushalt zu zuführen. Erklärt auch, warum im Kulturtopf so kräftig Mittel angespart und gehortet werden. Vergisst allzu gerne, dass die Gelder aus dem Lotteriefonds nicht nur der Kultur sondern auch dem Sport und der Sozialen Wohlfahrt zu Gute kommen. Lastenverschiebung nennt sich dieses dreiste Behördenspielchen! Dreist darum, weil uns Eseln/Eselinnen buchstäblich das Fressen vom Maul abgespart wird, aber immer mehr Lasten aufgebürdet werden. Sind es exakt die Bereiche Sport, Kultur und Soziales wo eine hohe Eigenverantwortung und riesige Pensen an Eigenleistung gefordert ist, bevor überhaupt wohldosiert Gelder gesprochen werden. Freiwilligenarbeit, die ohne aktives Mitwirken von uns Frauen schlicht nicht geleistet werden könnte. Schon jetzt switchen wir Frauen pausenlos zwischen den häuslichen Pflichten, der Fürsorge und Betreuung von Angehörigen, dem Arbeitsplatz und den öffentlichen Gesellschaftsbereichen; in immer schwierigerem Gesellschafts- und Wirtschaftsumfeld. Bewähren uns in einem immensen Spannungsfeld das uns Einiges, oft Alles abverlangt und darum jede Hilfe und Unterstützung Gold wert ist. Unterstützung, die unter dem rigiden Spardiktat der Regierung kontinuierlich und still abgebaut wird, mit happigen Konsequenzen für uns persönlich und unser gesamtes Lebensumfeld. Jetzt reicht’s! Genug der Eseleien! Lassen wir uns nicht weiter aushungern. Sorgen wir dafür dass die Gelder aus dem Lotteriefonds im Kanton bleiben und wie bisher (Besitzstandwahrung) den Vereinen von Kultur und Sport, den Organisationen zum Wohle unserer Kinder, der Jugend, den Behinderten und alten Menschen zu Gute kommen. Sie sind unverzichtbarer Garant für eine Vielfalt lebendiger, wertvoller und unbezahlbarer Dorfkultur und Gemeinschaftssinn. Unsere Regierung verdient keinen Blanckocheck zum Zugriff auf diese Gelder. Sie ist weder glaubwürdig noch verantwortungsvoll und schon gar nicht verlässlich.

Die  Wertschätzung und der Respekt gegenüber dem gemeinen Volk tut schon lange weh, ii-aahh! Liebe Schwyzer Frauen jede Stimme zählt! Machen wir uns nicht selber zu Verlierern und sagen geschlossen NEIN und nochmals NEIN zum miesen Kulturabbau im reichen Kanton Schwyz. Und sagen ebenfalls nein zur Gesetzesaufhebung für die Wohnbauförderung, diese gehört ins selbe schäbige Kapitel!

Schönbächler Theres, Siebnen
Mitglied Blasorchester Siebnen & Frauenverein Siebnen

 

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