Pressemitteilung – Archivseite zur Abstimmungskampagne vom 24. September 2017 https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch Fri, 11 May 2018 08:28:16 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.2.8 Erster Kulturtisch diesen Samstag https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/erster-kulturtisch-diesen-samstag/ https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/erster-kulturtisch-diesen-samstag/#respond Fri, 11 May 2018 08:07:29 +0000 http://kulturabbau-nein.ch/?p=3101

Kanton Für alle Kulturinteressierte: Am Samstag findet in Seewen erstmals der kantonale Kulturtisch statt.

Am Samstag, 12. Mai, findet von 13.30 bis 17 Uhr im «Gaswerk», Seewen, der erste kantonale Kulturtisch statt. Das Aktionskomitee Schwyz Kultur lädt alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten zu dieser Veranstaltung ein.

Der Kulturtisch ist eine Einladung an Kulturschaffende und -interessierte, die überzeugt sind, dass die Beibehaltung des kulturpolitischen Status quo im Kanton Schwyz keine Alternative sein kann und dass eine aktive Schwyzer Kulturpolitik nötig ist.

Erhard Sigrist und Jonathan Prelicz vom Aktionskomitee führen die Idee des Kulturtisches wie folgt aus: «Kulturschaffenden und kulturpolitisch Interessierten bietet der Kulturtisch die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam Herausforderungen anzugehen.»

Netzwerk für Kulturschaffende aufbauen

Das Aktionskomitee Schwyz Kultur vernetzt Kulturschaffende, nimmt Stellung zu kulturpolitischen Anliegen, verfolgt gemeinsame Interessen und setzt neue Impulse. Das Aktionskomitee arbeitet in überschneidenden Bereichen mit dem Verein SchwyzKulturPlus zusammen. So können Synergien genutzt und breit abgestützte Lösungen gefunden werden. Das Komitee freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und engagierte Diskussionen.

Bote der Urschweiz, 9. Mai 2018

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Nein zur Schwächung unserer Identität https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/nein-zur-schwaechung-unserer-identitaet/ https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/nein-zur-schwaechung-unserer-identitaet/#respond Sat, 08 Jul 2017 08:13:29 +0000 http://kulturabbau-nein.ch/?p=2650 Angeführt von verschiedenen Schwyzer Kulturschaffenden formiert sich ein breitabgestütztes Abstimmungskomitee, welches sich gegen den Abbau in der Kultur wehrt. Am Samstag 8. Juli wurde die Kampagne „Nein zum Kulturabbau“ zur kantonalen Abstimmung vom 24. September in Einsiedeln lanciert. Nicht nur der drohende Abbau in der Kultur machte den Anwesenden dabei Sorgen.

Fünf Referenten zeigten Anhand der Erfahrungen ihrer persönlichen Tätigkeiten auf, weshalb der Kulturlastenausgleich für den Kanton Schwyz wichtig ist und informierten die Anwesenden über die negativen Auswirkungen des drohenden Austritts. In seiner Eröffnungsrede rief der Kulturschaffende Erhard Sigrist zum gemeinsamen Engagement gegen den geplanten Kulturabbau auf. Alvaro Schoeck und André Ott referierten anschliessend eindrücklich über die Wichtigkeit des Kulturlastenausgleichs für den Kanton Schwyz. Dank der gegenwärtigen Regelung können kantonale Projekte lanciert werden und stehen nicht in der Konkurrenz zur überregionalen Kulturfinanzierung. Die Neuregelung wird beide Kulturbereiche mittelfristig in einen ungesunden Konkurrenzkampf bringen. In ihren Voten zeigten die drei Referenten auf, dass eine Kündigung nicht nur einen Einfluss auf die Finanzierung der interkantonalen Kultur hat, sondern auch ein schlechtes Zeichen gegenüber den Kulturschaffenden ist: „Die Kulturbeiträge müssten zukünftig vollständig aus den Mitteln des Lotteriefonds bezahlt werden. Innert weniger Jahre wären die Gelder in diesem Fonds aufgebraucht und die Kulturförderung müsste massiv gekürzt werden. Bereits jetzt leisten Schwyzer Kulturschaffende sehr viel Freiwilligendienst und nun soll auch noch diese unnötige Kündigung vollzogen werden.“

Die Kantonsräte Mathias Bachmann und Jonathan Prelicz sind im Kulturbereich tätig und unterstützen die Kampagne gegen den Kulturabbau. Sie betonten dabei, dass eine Kündigung des Kulturlastenausgleichs nicht nur für die Kulturschaffenden gefährlich ist: „Es gibt keine gesetzliche Grundlage, welche verhindern könnte, dass beim Sport, der Gesundheit, dem Sozialwesen, der Jugend und der Erziehung, der Bildung und der Forschung, der Umwelt und der Entwicklungshilfe sowie der Denkmalpflege abgebaut wird, wenn im Kulturbereich mehr Gelder aus dem Lotteriefond gesprochen werden müssen. Die Mehrbelastung des Lotteriefonds gefährdet so mittelfristig nicht nur die wichtige Förderung der Kultur, sondern auch die finanzielle Unterstützung weiteren bedeutenden Pfeiler unserer Gesellschaft.“, sorgen sich die beiden Kantonsräte. „Mittelfristig wird es voraussichtlich soweit kommen, dass sich der Regierungsrat überlegen muss, ob er Jugend- oder Sportverbände finanziell unterstützen möchte oder die Zahlung an die überregionalen Kultureinrichtungen weiterführt. Dies würde zu einer unnötigen Rivalität der unterschiedlichen Bereiche führen und schwächt die Identität unseres Kantons. Mit einem Nein in der Abstimmung im September setzen wir daher ein Zeichen für unsere Kultur.“

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Starke Kultur-Allianz wehrt sich gegen Schwyzer Regierungspläne https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/starke-kultur-allianz-wehrt-sich-gegen-schwyzer-regierungsplaene/ https://kulturabbau.kunsthausschwyz.ch/starke-kultur-allianz-wehrt-sich-gegen-schwyzer-regierungsplaene/#respond Tue, 30 May 2017 11:44:14 +0000 http://politics.themerex.net/?p=1511 Die vom Schwyzer Regierungsrat geplante Kündigung des Kulturlastenausgleichs stösst in der Zentralschweizer Kulturszene auf grossen Widerstand. Berufsverbände und Vereine sowie zahlreiche Zentralschweizer Kulturschaffende aus den unterschiedlichsten Sparten wehren sich vehement gegen die damit verbundenen Sparmassnahmen.

Erst 2013 bestätigte der Schwyzer Kantonsrat anlässlich einer Abstimmung den Verbleib im interkantonalen Kulturlastenausgleich. Damit unterstrich er die hohe Bedeutung des überregionalen Kulturangebots für die Standortqualität des Kantons Schwyz. Der Kanton Schwyz leistete dazu Beiträge an Kultureinrichtungen der Kantone Luzern und Zürich. Nur vier Jahre später schlägt der Regierungsrat nun vor, diese Vereinbarung zu kündigen. Neu sollen die Beiträge in Höhe von rund zwei Millionen Franken auf freiwilliger Basis aus dem Lotteriefond finanziert werden. Morgen Mittwoch, 31.05.2017, wird im Schwyzer Kantonsrat darüber abgestimmt.

Diese geplante Sparmassnahme stösst in verschiedenen Lagern auf grossen Widerstand. Eine Allianz von Kulturschaffenden aus den unterschiedlichsten Sparten äussert sich gegen das Vorhaben des Schwyzer Regierungsrats. Auch die Berufsverbände ACT Zentralschweiz (Berufsverband der freien Theaterschaffenden) und visarte zentralschweiz (Berufsverband der visuellen Künstlerinnen und Künstler), die Künstlervereinigung Kunst Schwyz sowie der Verein Film Zentralschweiz und die IG Kultur Luzern wehren sich gegen die geplante Kündigung.

Die Berufsverbände und Vereine sowie zahlreiche Kulturschaffende befürchten, durch den Ausstieg aus der Vereinbarung die gesamte interkantonale kulturelle Zusammenarbeit zu gefährden.

Genauso drastisch schätzen die Kulturschaffenden die symbolische Tragweite der geplanten Kündigung ein. Durch den offiziellen Ausstieg aus dem Kantonalen Kulturlastenausgleich und die finanzielle Umlagerung, sendet der Kanton Schwyz ein trauriges Signal an die kantonale und überregionale Kulturförderung. Kein einziger Franken aus dem ordentlichen Budget würde dadurch in die Kultur fliessen. Eine langfristig tragfähige Lösung im Sinne einer ausgewogenen Kulturunterstützung sieht anders aus.

Die Allianz der Kulturschaffenden sowie der Berufsverbände und Vereine fordern den Schwyzer Kantonsrat dazu auf, auf den Ausstieg aus dem Kulturlastenausgleich zu verzichten und damit auf die geplante Freiwilligkeit der innerkantonalen Kulturförderung und die Kostenverschiebung auf den Lotteriefond.

Karin Mairitsch und Katrin Odermatt, Co-Präsidentinnen visarte zentralschweiz
Patric Gehrig und Manuel Kühne, Co-Präsidenten ACT Zentralschweiz
Sara Jäger, Präsidentin Kunst Schwyz
Maria Müller, Präsidentin Film Zentralschweiz
Urs Bugmann, Präsident IG Kultur Luzern

 

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